Pressemitteilung
Berlin, 19.04.09
"Wer bewacht eigentlich das Homomahnmal?"
Berlin,
den 20.04.2009. Ein Datum, dass am rechten politischen Rand die Augen
aufblitzen lässt. Der TunSi hingegen treibt es Schweißperlen auf die
Stirn! Während die TunSi davon ausgeht, dassan diesem Tage viele Orte
besonders bewacht und gesicherte sind, befürchtet sie andererseits für
diesen Tag auch eine starke Besucherzunahme rechtsgesinnter Aktivisten,
die den 120. Jahrestag der Geburt Adolf Hitlers in der Bundeshauptstadt
begehen wollen.




"Wir
wissen nicht wann, wie und wo diese Menschen sich in der Stadt
aufhalten und was sie dort vorhaben. Wir befürchten aber dass einige
dieser Besucher den 20. April zum Anlass nehmen einen erneuten Anschlag
auf das Mahnmal zu verüben. Wir, die TunSi, zeigen deshalb Präsenz und
werden solchen Angriffen präventiv entgegenwirken." mein Agentin K.,
während sie schon mal einen vernichtenden Blick für ihren benannten
Einsatz übt.
Daher
stellt sich die TunS am 20.04.2009 am sogenannten Homomahnmal auf, um
weitere Übergriffe auf die Gedenkstätte zu verhindern. Das Mahnmal für
die im Nationalsozialismus verfolgten und umgekommenen Homosexuellen
wurde seit seiner Einweihung vor grade erst mal acht Monaten bereits
drei mal beschädigt.